Palubitzki fährt mit Team auf Erfolgskurs

Rang zwei für die Yougster beim Langstreckenlauf auf dem Nürburgring

Benjamin Palubitzki gab mit dem dmsj Yongster-Racing-Team im 250 PS starken Opel Astra ein erfolgreiches Debüt. Beim ersten Langstreckenmeisterschafts-Lauf errang das Trio in seiner Klasse Rang zwei.

"Es war ein schönes Rennen und ich bin zufrieden, wie alles verlief", berichtete der Lautlinger über den Eröffnungslauf auf dem Nürburgring mit den Teamkollegen. "Es herrscht ein sehr gutes Klima zwischen uns", freut sich der 26-jährige über die gute Zusammenarbeit mit Sönke Glöde (Stadtallendorf) Dennis Näher (Leisel) sowie Christian Schmitz (Herresbach), der das Vier-Stunden-Rennen von der Boxenmauer aus verfolgte.

Die Leistung des Yongster-Team beim ersten VLN - Langstreckenmeisterschafts - Lauf ist beachtlich: Mit nur 2,43 Minuten Rückstand auf den Sieger in der Klasse VT 2 fuhr das Trio auf den zweiten Rang. Im Gesamtklassement belegt das dmsi Yongster-Racing-Team am Steuer des vom Kissling Motorsport eingesetzten Fahrzeug den 103 Platz von insgesamt 203 Startern. Mit dem Fahrzeug, das bei drei weiteren Meisterschaftsläufen und dem 24-Stunden-Rennen zum Einsatz kommen wird, zeigten sich alle Piloten zufrieden. "Der Opel Astra ließ sich angenehm neutral lenken und für eines der langsmsten Autos waren wir richtig gut." erklärte Palubitzki, Student der Fahrzeugtechnik.

Sein Teamkollege Sönke Glöde ging als erster an den Start. " Selbst, wenn man in dem Astra mal die Ideallinie verlässt, hat man zum Glück genug Dampf, wieder Schwung aufzunehmen. Es hat unterm Strich viel Spaß gemacht und ich konnte auch viele andere überholen", ist Glöde begeistert. Der zweite Fahrer, Dennis Näher, kam in einer Situation noch mit dem Schrecken  Fahrerdavon. Vor der Mutkurve im "Kesselchen" war ein Renault Clio plötzlich auf seine Seite gezogen. Näher musste auf den Grünstreifen ausweichen und schlenderte. Der mit 19 Jahren jüngste Fahrer des Quartetts hatte die hohe Rennleistung seines Wagens unterschätzt und war froh, einem Unfall entronnen zu sein. Kissling-Team-Manager Gerhard Diel sprach nach dem Debüt ein Lob an seine Schützlinge aus. "Wir haben schon viele Nachwuchsprojekte gestemmt, aber diese vier sind bereits auf einem sehr hohen Niveau" sagt er: "Ich habe das Gefühl, dass die vier Jungs schnell begriffen haben, was Teamsport bedeutet."

 Quelle: Zollern Alb Kurier, 14.05.2011

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